Vier Gründe, warum Europa Trump nicht einfach den Stinkefinger zeigt
Bei einem EU-Sondergipfel wollen die Europäer heute Abend darüber beraten, wie sie am besten mit den dramatischen Entwicklungen in den transatlantischen Beziehungen umgehen.
Brüssel - Drohen, erpressen und einschüchtern - bis die Europäer unter dem Druck einknicken und Zugeständnisse machen: Das ist die Strategie von Donald Trump, seit er vor einem Jahr wieder als Präsident ins Weiße Haus eingezogen ist. Nachdem der Republikaner Deutschland und den anderen Alliierten im Streit über Zölle und Verteidigungsausgaben teure Zugeständnisse abgetrotzt hat, kommt er nun offensichtlich auch beim Thema Grönland seinen Zielen näher - auch wenn sich sein Wunsch nach einem Kauf der ganzen Arktisinsel nicht verwirklichen lassen sollte.
Bei einem EU-Sondergipfel wollen die Europäer heute Abend darüber beraten, wie sie am besten mit den dramatischen Entwicklungen in den transatlantischen Beziehungen umgehen. Denn die Erleichterung über Trumps jüngsten Rückzieher bei der Zolldrohung im Grönland-Konflikt kann über eines nicht hinwegtäuschen: Das Verhältnis zwischen der EU und den USA ist durch die Ereignisse der vergangenen Tage und Wochen beispiellos erschüttert worden.