The EU fined the US giant 460 million euros for illegally favouring the company's own services -- for example, Google Flights or Google Hotels -- over rivals in search results.
The second fine worth 430 million euros was because Google did not allow app developers to show consumers offers, free of charge, outside of its Google Play store, the European Commission said in a statement.
"After this decision, we want to make sure that there is more competition and also other companies are able to innovate," EU tech chief Henna Virkkunen said.
A senior EU official said Google "still" continued to favour its own services, but the second fine covered a period between March 2024 to December 2025.
The US titan accused the EU of dismantling safety protections on Google Play.
"Regulation should improve products, not make them worse," Google's Kent Walker said in a statement.
The fines come just days before the first anniversary of a tariff deal struck between Washington and Brussels that eased trade frictions.
President Donald Trump's administration has previously accused Brussels of targeting US tech firms and threatened to retaliate against the EU with tariffs.
Google: 'Not fair competition'
The fines are the biggest in total against one company under the competition law known as the Digital Markets Act (DMA), after the EU slapped penalties of 200 million and 500 million euros against Meta and Apple respectively in 2025.
The DMA came into effect in 2024 and seeks to rein in what the EU views as Big Tech's excesses in a bid to ensure fair competition in the digital realm.
The fines against Google have been expected for months as part of a probe that began in 2024, but Brussels has faced claims of delaying the move over fears of hurting ties with Washington.
The EU can slap fines of up to 10 percent of a company's total global turnover for breaching the DMA.
A second EU official said the fines were worth 0.22 percent of Google's turnover.
The fines could rise further if Google fails to comply within 60 days, the Commission said, threatening it with "periodic penalty payments".
"The best products should succeed because they're better, not because they're owned by the company running the search engine," EU competition chief Teresa Ribera said in a statement.
Google hit out at Brussels, saying the EU forced the company to degrade products in the bloc.
Google's head of global affairs Kent Walker said the company was being forced to "strip away real-time Search features Europeans love -- like instant pricing and direct availability for hotels, flights, and restaurants -- and dismantle safety protections on Google Play".
"This isn't fair competition," he added.
EU 'discriminatory' rules
Google is no stranger to EU fines.
Between 2017 and 2019, the EU hit the company with fines worth a total of 8.2 billion euros.
Brussels imposed a 2.95-billion-euro fine in a separate case under different antitrust rules in September last year, after which Trump threatened to retaliate against the EU.
The EU, however, appeared sanguine on Thursday about any US retaliation.
The EU's duty is to "ensure that the regulation that is being adopted by our sovereign institutions is fully enforced and respected," Ribera told reporters.
She said there were similar cases in the United States and American authorities were "dealing with very similar approaches".
The EU and the United States agreed this year to address frictions linked to the bloc's digital rules through talks, but they have yet to begin.
Some 25 US lawmakers belonging to Trump's Republican party in a letter on Tuesday urged the president to use tools against the EU's "discriminatory" digital rules such as trade investigations that could lead to higher levies.
Virkkunen insisted Europe would not waiver in enforcement.
"We are very committed to our rules," she told journalists.
Die EU hat gegen den US-Riesen eine Geldstrafe in Höhe von 460 Millionen Euro verhängt, weil das Unternehmen seine eigenen Dienste – beispielsweise Google Flights oder Google Hotels – in den Suchergebnissen unrechtmäßig gegenüber Konkurrenten bevorzugt hat.
Die zweite Geldbuße in Höhe von 430 Millionen Euro wurde verhängt, weil Google App-Entwicklern nicht gestattet hatte, Verbrauchern außerhalb seines Google Play-Stores kostenlose Angebote zu präsentieren, teilte die Europäische Kommission in einer Erklärung mit.
„Nach dieser Entscheidung wollen wir sicherstellen, dass es mehr Wettbewerb gibt und auch andere Unternehmen innovativ sein können“, sagte die EU-Technikbeauftragte Henna Virkkunen.
Ein hochrangiger EU-Beamter erklärte, Google begünstige „nach wie vor“ seine eigenen Dienste, doch die zweite Geldbuße beziehe sich auf den Zeitraum von März 2024 bis Dezember 2025.
Der US-Gigant warf der EU vor, Sicherheitsvorkehrungen bei Google Play abzubauen.
„Regulierung sollte Produkte verbessern, nicht verschlechtern“, sagte Kent Walker von Google in einer Erklärung.
Die Geldbußen werden nur wenige Tage vor dem ersten Jahrestag eines Zollabkommens zwischen Washington und Brüssel verhängt, das die Handelsspannungen gemildert hatte.
Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte Brüssel zuvor vorgeworfen, US-Technologieunternehmen ins Visier zu nehmen, und mit Vergeltungszöllen gegen die EU gedroht.
Google: „Kein fairer Wettbewerb“
Die Bußgelder sind die höchsten, die jemals im Rahmen des als „Digital Markets Act“ (DMA) bekannten Wettbewerbsgesetzes gegen ein einzelnes Unternehmen verhängt wurden, nachdem die EU im Jahr 2025 Strafen in Höhe von 200 Millionen bzw. 500 Millionen Euro gegen Meta und Apple verhängt hatte.
Der DMA trat 2024 in Kraft und zielt darauf ab, das, was die EU als Exzesse der „Big Tech“-Unternehmen ansieht, einzudämmen, um einen fairen Wettbewerb im digitalen Bereich zu gewährleisten.
Die Geldbußen gegen Google wurden seit Monaten im Rahmen einer 2024 eingeleiteten Untersuchung erwartet, doch Brüssel sah sich Vorwürfen ausgesetzt, die Maßnahme aus Angst vor einer Beeinträchtigung der Beziehungen zu Washington hinausgezögert zu haben.
Die EU kann bei Verstößen gegen das DMA Geldbußen in Höhe von bis zu 10 Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes eines Unternehmens verhängen.
Ein zweiter EU-Beamter gab an, die Bußgelder beliefen sich auf 0,22 Prozent des Umsatzes von Google.
Die Bußgelder könnten weiter steigen, sollte Google den Auflagen nicht innerhalb von 60 Tagen nachkommen, erklärte die Kommission und drohte dem Unternehmen mit „regelmäßigen Zwangsgeldern“.
„Die besten Produkte sollten sich durchsetzen, weil sie besser sind, und nicht, weil sie dem Unternehmen gehören, das die Suchmaschine betreibt“, erklärte die EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera in einer Stellungnahme.
Google kritisierte Brüssel scharf und erklärte, die EU zwinge das Unternehmen dazu, seine Produkte in der Union zu verschlechtern.
Kent Walker, Leiter für globale Angelegenheiten bei Google, sagte, das Unternehmen werde gezwungen, „Echtzeit-Suchfunktionen zu entfernen, die die Europäer lieben – wie sofortige Preisangaben und direkte Verfügbarkeitsanzeigen für Hotels, Flüge und Restaurants – und Sicherheitsvorkehrungen bei Google Play abzubauen“.
„Das ist kein fairer Wettbewerb“, fügte er hinzu.
„Diskriminierende“ EU-Vorschriften
Google ist mit EU-Geldstrafen bestens vertraut.
Zwischen 2017 und 2019 verhängte die EU gegen das Unternehmen Geldstrafen in Höhe von insgesamt 8,2 Milliarden Euro.
Brüssel verhängte im September letzten Jahres in einem separaten Fall nach anderen kartellrechtlichen Vorschriften eine Geldbuße in Höhe von 2,95 Milliarden Euro, woraufhin Trump mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die EU drohte.
Die EU zeigte sich am Donnerstag jedoch zuversichtlich hinsichtlich etwaiger Vergeltungsmaßnahmen der USA.
Die Aufgabe der EU sei es, „sicherzustellen, dass die von unseren souveränen Institutionen verabschiedeten Vorschriften vollständig durchgesetzt und eingehalten werden“, erklärte Ribera gegenüber Reportern.
Sie wies darauf hin, dass es in den Vereinigten Staaten ähnliche Fälle gebe und die amerikanischen Behörden „mit sehr ähnlichen Vorgehensweisen umgingen“.
Die EU und die Vereinigten Staaten hatten sich in diesem Jahr darauf geeinigt, die Reibungen im Zusammenhang mit den digitalen Vorschriften der Union im Rahmen von Gesprächen zu klären, doch diese haben noch nicht begonnen.
Etwa 25 US-Abgeordnete aus Trumps Republikanischer Partei forderten den Präsidenten am Dienstag in einem Brief auf, Maßnahmen gegen die „diskriminierenden“ digitalen Vorschriften der EU zu ergreifen, beispielsweise Handelsuntersuchungen, die zu höheren Abgaben führen könnten.
Virkkunen betonte, Europa werde bei der Durchsetzung nicht nachgeben.
„Wir stehen voll und ganz hinter unseren Vorschriften“, erklärte sie gegenüber Journalisten.